Schlötter ist jetzt auch auf Facebook, LinkedIn und Xing

Endlich ist es so weit: Seit Anfang September 2021 ist die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG jetzt auch in den sozialen Medien zu finden. Das Unternehmen verfügt nun über ein eigenes Profil auf Facebook, LinkedIn und Xing. „Die sozialen Medien haben sich inzwischen als ein enorm wichtiges Element der Unternehmenskommunikation etabliert. Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen nutzt soziale Netzwerke und so möchte auch Schlötter diesen vielseitigen Marketingkanal nutzen, um Kundenbeziehungen noch besser zu pflegen“ meint Julia Krämer, verantwortlich für Marketing und Kommunikation bei Schlötter.

Das Social-Media-Team von Schlötter wird in Zukunft regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Unternehmen berichten und Menschen vorstellen, die bei Schlötter arbeiten. Potenzielle Bewerber und Bewerberinnen, die sich für eine Mitarbeit bei Schlötter interessieren, können sich damit über Schlötter informieren und sich ein eigenes Bild von dem Unternehmen machen. Aber der Social-Media-Auftritt richtet sich nicht nur an potenzielle Bewerber, sondern auch an Kunden und Lieferanten. Auch für sie ist es interessant zu erfahren, welche Menschen hinter Schlötter stecken.

Start ins Ausbildungsjahr

Abbildung: v.o.n.u: Amelie Enz, Carlo Gessler, Milad Estanikzai

„Wir freuen uns sehr, dass wir zum 01. September 2021 gleich drei neue Auszubildende begrüßen können“, meinte Dr. Stefanie Geldbach, geschäftsführende Gesellschafterin von Schlötter. „Schließlich sind die Azubis von heute die Fachkräfte von morgen“.  Carlo Gessler startet eine Ausbildung als Oberflächenbeschichter, Milad Estanikzai hat sich für eine Ausbildung zum Chemikanten entschieden und Amelie Enz wird den Beruf der Chemielaborantin erlernen. Die Ausbildung neuer Fachkräfte genießt generell einen hohen Stellenwert bei Schlötter. Auch für 2022 bietet das Unternehmen wieder mehrere Ausbildungsplätze an, für die ab September 2021 Bewerbungen entgegengenommen werden.

Schlötter auf den ZVO-Oberflächentagen 2021

 

Klimaneutralität, Digitalisierung in der Galvanotechnik, Innovationstreiber Chemie- und Umweltregulierung sowie Edelmetalloberflächen bilden die Schwerpunkte der ZVO-Oberflächentage 2021. Die jährlich im September stattfindenden Oberflächentage des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. (ZVO) zählen zu den wichtigsten Branchentreffen der Galvanotechnik.

Nach der coronabedingten Absage im Jahr 2020 finden die Oberflächentage 2021 nun vom 23./24.09.2021 als Hybrid Edition in Berlin statt. Zugelassen sind insgesamt 500 Präsenzteilnehmer, die Zahl der Online-Teilnehmer ist unbegrenzt. Das Kongressprogramm wird begleitet von einer Industrieausstellung, auf der 41 nationale und internationale Aussteller aus Industrie und Wissenschaft über aktuelle Produkte und Innovationen informieren.

Auch die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG ist am Donnerstag, den 23. September, mit zwei Vorträgen im Kongressprogramm vertreten: Dr. Michael Zöllinger, Geschäftsführer von Schlötter, wird über die Energieeffizienz galvanotechnischer Systeme referieren. In seinem Vortrag geht er darauf ein, welche energetischen Einflüsse zu der galvanischen Abscheidung beitragen und wie sich diese Einflüsse bilanzieren lassen. Aus einer ganzheitlichen Betrachtung von Anlagentechnik und den galvanotechnischen Verfahren lassen sich dabei erstaunliche Erkenntnisse zur Einsparung von elektrischer und thermischer Energie ableiten, so dass sich gleichzeitig der CO2-Fußabdruck der galvanischen Beschichtung verringern lässt.

Christine Maier, Leiterin des Geschäftsbereichs Anlagentechnik von Schlötter, stellt mit den Smart Services digitale Galvanolösungen vor. In ihrem Vortrag konzentriert sie sich auf Anforderungen der Galvanotechnik und vergleicht diese mit bereits verfügbaren und in Entwicklung befindlichen Ansätzen aus dem Industrie 4.0-Werkzeugkasten.
Anhand von Praxisbeispielen digitaler Anwendungen speziell für die Galvanotechnik erläutert sie die Verknüpfung von analoger und digitaler Welt und erklärt die daraus resultierenden Vorteile. Im Vordergrund steht dabei das Monitoring von Verfahrens- und Anlagenwerten mit einem Ausblick auf die laufende Weiterentwicklung der Anlagenfähigkeiten.

Schlötter erhält TOP 100-Siegel

Preisgekrönte Innovationskraft: Die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG aus Geislingen hat das TOP 100-Siegel 2021 verliehen bekommen. Mit dieser Auszeichnung werden besonders innovative mittelständische Unternehmen geehrt – und das nunmehr bereits zum 28. Mal. Zuvor hatte Schlötter in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren seine Innovationskraft bewiesen.

Im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter des Innovationswettbewerbs TOP 100, untersuchten der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team die Innovationskraft von Schlötter. Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Schlötter hatte zum ersten Mal an dem Innovationswettbewerb teilgenommen und war auf Anhieb erfolgreich.

Innovation hat eine lange Tradition bei Schlötter. Schließlich wurde das Unternehmen 1912 als Elektrochemisches Forschungslaboratorium gegründet. Auch heute noch arbeiten rund 25% aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Stammsitz in Geislingen an der Entwicklung neuer Galvanoverfahren. Schlötters Engagement in Forschung & Entwicklung lässt sich auch an der Zahl der Patente aus den Bereichen Chemie und Anlagentechnik messen, die jährlich angemeldet werden. Von 2018 bis 2020 beispielsweise wurden 22 nationale und internationale Patente von Schlötter-Mitarbeitern angemeldet und in den letzten 2 Jahren ein nationales und 9 internationale Patente erteilt, darunter auch das Patent EP 3481976 für die Technologie SLOTOLOY ZN VX, ein besonders ressourcenschonendes Verfahren zur Abscheidung von alkalisch Zink-Nickel, das 2018 mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.

TOP 100

„Diese Auszeichnung freut uns sehr! Ist sie doch ein sichtbares Zeichen für unsere erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit und eine ganz besondere Auszeichnung für die Anstrengungen unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ganz in der Tradition unseres Firmengründers Max Schlötter: „Auf Altes zu Vertrauen, um Neues zu erschaffen“ strengen wir uns jeden Tag an, um einen sichtbaren Beitrag zur Technologieführerschaft unserer Kunden zu leisten. Besonders am Herzen liegt uns dabei der Schutz unserer natürlichen Ressourcen und Lebensgrundlagen. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns in vielen unserer neuen Projekte mit den herausfordernden Fragestellungen zur Übertragung von Daten, der Mobilität von Morgen, oder dem Schließen von Stoffkreisläufen. Das alles geht nur mit unserem tollen Team aus allen Bereichen des Unternehmens!“, so Dr. Michael Zöllinger, Geschäftsführer von Schlötter.

Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von TOP 100, ist von den ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen beeindruckt. „Die TOP 100-Unternehmen haben sich konsequent danach ausgerichtet, möglichst innovativ zu sein“, stellt er fest.
Am 26. November gibt es noch einmal einen Anlass zum Feiern: Dann kommen alle Preisträger des aktuellen TOP 100-Jahrgangs zusammen, um auf dem 7. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg die Glückwünsche von Ranga Yogeshwar entgegenzunehmen. Der Wissenschaftsjournalist begleitet seit zehn Jahren den Innovationswettbewerb als Mentor.

Schlötter auf der TPCA 2020

Während Europa großteils in den Lockdown zurückgekehrt ist, und Veranstaltungen und Messen abgesagt wurden, geht das wirtschaftliche Leben in Asien weiter. Die TPCA 2020, eine der wichtigsten Fachmessen für die Leiterplattenindustrie weltweit, fand wie geplant vom 21. bis 23. Oktober 2020 in Taipeh statt. Mit rund 31.000 Besuchern lag die Besucherzahl trotz Corona nur 1,7% unter der des Vorjahres. Auch die Dr.-Max Schlötter GmbH & Co. KG war wieder auf der TPCA präsent. Zusammen mit AGES, ihrem langjährigen Vertriebs- und Entwicklungspartner in Taiwan, stellte Schlötter Viafilling- und TH-Plating-Kupferelektrolyte und Direktmetallisierungsverfahren aus dem aktuellen Produktprogramm vor. Dazu zählen die Superfilling-Verfahren SLOTOCOUP SF 40 für 5G (3 in 1-Lösung für Innenlagen, Aufbauanlagen und Außenlagen), SLOTOCOUP SF 50 für 5G (3 in 1-Lösung für Innenlagen, Aufbauanlagen und Außenlagen) und SLOTOCOUP 1960 (für Automotive-Leiterplatten) sowie die Direktmetallisierungsverfahren SLOTOSIT PCB 3500 (auf Graphitbasis), SLOTOSIT PCB 3700 (Graphenoxid-Metallisierung) und SLOTOSIT 3800 (Metallisierung mittels Sulfonierung).

Innovativ: Die Glasmetallisierung SLOTOSIT SEA 2800

Erstmals auf der Messe präsentiert wurde die Glasmetallisierung SLOTOSIT SEA 2800. Dieses Verfahren eignet sich dazu, um Leiterplattensubstrate aus Glas, Displayglas oder Through Glass Vias (TGV) und Blind Glass Vias (BGV) zu metallisieren, wozu bislang überwiegend Sputterprozesse verwendet werden. Ein vielversprechendes Einsatzgebiet für SLOTOSIT SEA 2800 sind Displays, die mit der MicroLED-Technologie gefertigt wurden. Noch sind Geräte mit MicroLED-Technologie für den breiten Konsumentenmarkt nicht verfügbar. Doch die Marktreife steht kurz bevor. Je mehr wir mit Alltagsgeräten wie Smartwatches oder Smartphones oder Tablets kommunizieren, desto stärker wächst auch der Bedarf an leistungsstarken und innovativen Displays, die eine Vielfalt von Informationen auf kleinstem Raum darstellen können. SLOTOSIT SEA 2800 ist flusssäurefrei, einfach zu kontrollieren und ermöglich eine hervorragende Haftung der Metallschicht auf Glas. Mit dem Prozess lassen sich hohe Schichtdicken ohne Delamination abscheiden.

Matthias Hampel, PCB Technology Manager von Schlötter, zog ein positives Fazit: „Unsere neue Glasmetallisierung SLOTOSIT SEA 2800 stieß auf großes Interesse. Von den Kunden und Messestandbesuchern wurde außerdem sehr positiv aufgenommen, dass ich trotz der Coronakrise und der verschärften Einreisebestimmungen nach Taiwan gekommen bin, um den Messeauftritt zu betreuen.“

Schlötter Anlagentechnik entwickelt
leistungsfähigen Hochstromkontakt

Galvanoanlagen sind hohen Anforderungen an Robustheit, Leistungsübertragung und Brandsicherheit ausgesetzt. Passgenau für diese anspruchsvolle Situation hat die Anlagentechnik der Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG mit ihren langjährigen Erfahrungen im galvanotechnischen Anlagenbau einen neuen Hochstromkontakt entwickelt, für den im Juni 2020 ein Gebrauchsmuster (Nr. 20 2020 103337) erteilt wurde.

Der neue Hochstromkontakt zeichnet sich durch eine kompakte Bauform, redundante Isolation und Temperaturüberwachung aus. Die definierte Einfahröffnung in Kombination mit der optionalen Positionierkontrolle gewährleisten, dass die Warenträger positionsgetreu und kontaktiersicher abgelegt werden können.

Mit hohem Anpressdruck, Isolation und Temperaturüberwachung bietet der Hochstromkontakt optimalen Brandschutz bei hoher Leistungsübertragung und kompakter Bauform. Dies gilt besonders bei Verwendung der optionalen Wasserkühlung. Der Hochstromkontakt besteht aus Standardbauteilen, kann werkzeuglos gewartet werden und ist durch die kompakte Bauform für viele Einbausituationen geeignet.

Ohne Wasserkühlung kann der Hochstromkontakt bis 3500 Ampere, mit Wasserkühlung bis 7000 Ampere eingesetzt werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: technik@schloetter.de

Schlötters erste virtuelle Messe
traf auf großes Interesse

Nähe zum Kunden trotz Abstandsregeln: Nach der durch Corona bedingten Absage der Branchenmesse Surface Technology Germany in Stuttgart entschied sich die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG kurzfristig dazu, stattdessen vom 16.-18. Juni 2020 eine virtuelle Messe zu organisieren, um ihre Kunden und Vertriebspartner über neue Produkte informieren zu können. Bei einem Rundgang über den virtuellen Messestand hatten die Messebesucher die Gelegenheit, verschiedene digitale Exponate zu besichtigen. Per Mausklick erhielten sie u.a. Informationen zu dem Reverse Pulse Plating-Verfahren SLOTOCOUP PRT 2200, das für die Durchkontaktierung von Leiterplatten mit sehr hohen Aspektverhältnissen entwickelt wurde, die beispielsweise bei der Herstellung von Serverboards zum Einsatz kommen, dem Beizentfetter SLOTOCLEAN BEF 1790, der die Gefahr einer fertigungsbedingten Wasserstoffversprödung verringert, sowie zu verschiedenen Verfahren der Kunststoffmetallisierung.

Der Geschäftsbereich Anlagentechnik von Schlötter stellte einen neuen Hochstromkontakt und eine ebenfalls zum Patent angemeldete optimierte Zinklösestation aus. Auf dem Weg zum Internet der Dinge (IoT) wurden außerdem erstmals die Schlötter Smart Services, eine digitale Lösung für die Galvanotechnik, präsentiert. Die Smart Services ermöglichen es, über eine webbasierte Anwendung eine Galvanoanlage (Anlage-Monitoring) sowie die in ihnen eingesetzten galvanotechnischen Verfahren (Prozess-Monitoring) online zu überwachen. Damit lassen sich im laufenden Betrieb wichtige Parameter wie die Zahl der bearbeiteten Warenträger oder Temperatur und pH-Wert der Elektrolyte automatisch ablesen.

Auch die italienische Firma Italtecno, mit der Schlötter erst vor kurzem eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen hat, war auf der virtuellen Messe präsent.

Thomas Haberfellner, Leiter Vertrieb und Service bei Schlötter, zog ein positives Fazit: „Von der Resonanz waren wir insgesamt sehr erfreut, da wir viele hundert Besucher am Messestand begrüßen durften. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich unsere Webniarvorträge, die von Schlötter erstmals in diesem Umfang angeboten wurden. Gerade aus den Webinarvorträgen ergaben sich im Nachgang noch viele interessante Diskussionen und vertiefende Gespräche, sowie Termine für individuelle Webinare“.

Umfangreiches Webinar-Programm

Im Rahmen der virtuellen Messe wurden folgende Webinare angeboten:

  • SLOTOSIT PCB 3500 – effiziente Lösung zur Direktmetallisierung für neue 5G-Materialien
  • SLOTOSIT PCB 3800 – die etwas andere Lösung für die Metallisierung von neuartigen Leiterplattensubstraten
  • Auf dem Sprung zur Serie – SLOTOSIT KM 3000 – Metallisierung von Sonderkunststoffen
  • 3 in 1 – die Lösung für MSAP und SAP – SLOTOCOUP SF50
  • SLOTOCOUP PRT 2200 – hohe Aspektverhältnisse mit dem neuen Reverse Pulse Plating System für VCP und SVP Anlagen
  • Beizentfetter der nächsten Generation – SLOTOCLEAN BEF 1790 – mehr Prozesssicherheit hinsichtlich Wasserstoffversprödung beim Beizen
  • Zeit, Energie und Ressourcen – Wirtschaftlichkeit und CO2-Einsparung im Fokus: Hochleistungsabscheidung von Zink-Nickel im alkalischen Trommelsystem SLOTOLOY ZN 210 VX
  • Borsäurefreies saures Hochglanz-Zinkbad – SLOTANIT BSF 1660
  • Zeit, Energie und Ressourcen – Wirtschaftlichkeit und CO2-Einsparung im Fokus: KOH-basiertes Zinksystem ZINCASLOT ZA 2390 – Schnell und mit bemerkenswerter Metallverteilung
  • Schlötter Smart Services Digitale Lösungen für die Galvanotechnik
  • Time, energy and resources – focus on economy and CO2 savings: High Temperature Anodizing Process. Anodizing Additive WM 80 L – energy savings (lower voltage and less cooling)
  • Nickel free cold sealing for architectural and decorative applications and Superseal for automotive application

Webinar verpasst?

Falls Sie eines der Webinare verpasst haben, so kontaktieren Sie uns bitte unter messe@schloetter.de , auch gerne in englischer Sprache. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen individuellen Termin.

Schlötter erhält Patent für die
Technologie SLOTOLOY ZN VX

 „Verfahren zur galvanischen Abscheidung von Zink- und Zinklegierungsüberzügen aus einem alkalischen Beschichtungsbad mit reduziertem Abbau von organischen Badzusätzen“ – so lautet die Bezeichnung des europäischen Patents EP 3481976, das am 15.04.2020 an die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG erteilt wurde. Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich die Technologie SLOTOLOY ZN VX, die 2018 mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Die SLOTOLOY ZN VX-Technologie bildet die Basis für die beiden Zink-Nickel Legierungsbäder SLOTOLOY ZN 80 VX (für Gestellware) und SLOTOLOY ZN 210 VX (für Trommelware), die eine deutlich verringerte Bildung von Cyaniden und einen geringeren Verbrauch an organischen Zusätzen im Vergleich zu herkömmlichen alkalischen Zink-Nickel-Elektrolyten aufweisen. Gleichzeitig reduziert sich die Badspannung deutlich und die Energieeffizienz erhöht sich signifikant.

Die VX-Systeme bieten den Anwendern folgende Vorteile:

  • Effizienter Ressourceneinsatz: Der Chemieverbrauch ist insgesamt geringer, da deutlich weniger Organik abgebaut wird und aufgrund des niedrigeren Cyanidgehalts im Elektrolyten mit einer niedrigeren Nickelkonzentration gearbeitet werden kann. Beim Betrieb des Elektrolyten werden insgesamt weniger Rohstoffe benötigt, was sich günstig auf die Verbrauchskosten auswirkt. Aufgrund der niedrigeren Badspannung und weniger Kühlaufwand wird der Stromverbrauch insgesamt um bis zu 30% reduziert.
  • Höhere Produktivität: Bei der Beschichtung von Trommelware steigt die Stromausbeute um 5-10%, bei der Beschichtung von Teilen, die auf Gestellen aufgehängt werden, um ca. 5-7%. Durch die höhere Stromausbeute wird gleichzeitig die Abscheidegeschwindigkeit um ca. 5-20% erhöht, somit kann der Ausstoß von Galvanoanlagen um bis zu 30% (bei Trommelbeschichtung) gesteigert werden.
  • Stärkung Umwelt- und Klimaschutz: Die deutliche Energieeinsparung bei der Beschichtung, die Erhöhung der Abscheidegeschwindigkeit und die Einsparung an organischen Additiven führen nicht nur zu einer Erhöhung der Produktivität, sondern zu einer deutlichen Reduzierung von Cyanid und Abwassermenge pro gefertigtem Bauteil und einer Reduktion des Energie- und Chemikalienverbrauchs bei der Abwasserbehandlung. Somit stellt das neue Verfahren einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz dar.

Mittlerweile haben sich sowohl SLOTOLOY ZN VX 80 als auch SLOTOLOY ZN VX 210 seit rund drei Jahren in der Praxis bewährt und werden weltweit eingesetzt.

Webinar zu SLOTOLOY ZN 210 VX

Weitere Informationen zu dem Zink-Nickel Legierungsbad SLOTOLOY ZN 210 VX erhalten Sie während der virtuellen Messe, die Schlötter vom 16.-18. Juni 2020 als Ersatz für die wegen Corona abgesagte Branchenmesse Surface Technology veranstaltet.  Am 17.06.2020 um 11.00 Uhr präsentiert Ralph Krauß dieses Elektrolytsystem in seinem Webinarvortrag „Wirtschaftlichkeit und CO2-Einsparung im Fokus. Hochleistungsabscheidung von Zink-Nickel im alkalischen Trommelsystem SLOTOLOY ZN 210 VX“. Anmeldungen sind bis 15 Minuten vor Beginn des Webinars möglich.

Webinar verpasst?

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen individuellen Termin, um Ihnen das Elektrolytsystem im Detail vorzustellen. Bitte schicken Sie uns dazu eine Nachricht unter messe@schloetter.de

Virtuelle Messe 16. – 18. Juni
Virtual Trade Fair 16. – 18. June

Besuchen Sie unseren virtuellen Messestand und lassen Sie sich aus erster Hand über unsere neuesten Verfahren informieren. Nehmen Sie Teil an unseren Präsentationen und sprechen Sie Live mit unseren Experten………………..
Visit our virtual exhibition stand and get first-hand information about our latest processes. Take part in our presentations and talk live with our experts.

Schlötter gibt Kooperation
mit Italtecno srl. bekannt

Schlötter wird zukünftig im Bereich Oberflächenbehandlung von Aluminium mit dem italienischen Spezialisten Italtecno srl. in Modena kooperieren und damit seine Kompetenz im Bereich Oberflächenbehandlung erweitern.

Italtecno wurde 1974 gegründet und hat sich auf die Erforschung und Entwicklung von Oberflächenbehandlungstechnologien für Aluminium und seinen Legierungen spezialisiert. In den ersten Jahren der 80er Jahre erweiterte Italtecno seinen Markt für chemische Produkte, Maschinen und Systeme außerhalb Europas und in vielen verschiedenen Bereichen (Aluminium zur Verwendung in der Bau- und Auto- und Luftfahrtindustrie sowie für dekorative, mechanische und andere industriellen Zwecken) und verkaufte 1983 eine wichtige Lizenz für spezielle Anodisierungstechnologien an Lockheed und feierte damit sein Debüt auf dem amerikanischen Markt. Danach eröffnete Italtecno Niederlassungen in Brasilien, Indien und Fernost sowie Büros für Agenturen, Vertrieb und technischen Service in 25 verschiedenen Ländern weltweit. Mit international anerkannten Experten und Forschern ist Italtecno einer der Ansprechpartner für alle Anwender der Branche. Die in Norditalien ansässige Firma Italtecno arbeitet in engem Kontakt mit Kunden, um maßgeschneiderte technologische Lösungen zu entwickeln und technische Unterstützung nach dem Verkauf zu leisten, wo immer sich ein Italtecno-Kunde auf der Welt befindet. Diese Philosophie deckt sich hervorragend mit der Produkt- und Servicephilosophie von Schlötter und bildet die Grundlage für eine gute zukünftige Partnerschaft.


Schlötter wird sein Portfolio von Galvanospezialchemie um das Eloxalportfolio und das Know How von Italtecno erweitern und so zukünftig Vertrieb und Service zu Verfahren zur Aluminiumoberflächenbehandlung anbieten. Durch eine sehr enge Kooperation auch im Entwicklungsbereich können auf diese Weise, wie aus dem Galvanobereich von Schlötter bekannt, maßgeschneiderte Kundenlösungen für die Aluminiumoberflächenbehandlung angeboten werden.

Auf der virtuellen Messe, die zwischen dem 16.06. und 18.06.2020 stattfindet, können Sie sich über das neue Produktportfolio zu den Galvanospezialverfahren von Schlötter und den neuen Verfahren zur Aluminiumoberflächenbehandlung von Italtecno ein umfängliches Bild machen. In diesem Zeitraum stehen Ihnen unsere Vertriebsteams aus den Bereichen Technik und Galvanochemie, wie auch die Spezialisten aus dem Bereich Forschung & Entwicklung gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf den Dialog und Ihre Fragen und Anregungen.

 

Ihr Schlötter Team – Lösungen für die Galvanotechnik

 

www.schloetter.de
messe@schloetter.de